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Ausstellung „Le Chant du ciel“ in der Galerie Nicole Buck

Foto: Nicole Buck

Der Vogel, ein Wesen, das zugleich vertraut und schwer zu fassen ist, verkörpert seit jeher eine Präsenz, die leicht und geheimnisvoll zugleich ist. Zwischen Erde und Himmel trägt er den Lebensimpuls, die Migration, die Zerbrechlichkeit des Lebendigen, aber auch den Ruf eines Anderswo in sich. Körper, Zeichen oder flüchtige Spur durchquert er Vorstellungen und Kulturen, ohne sich je ganz erfassen zu lassen.

Mit der Ausstellung *Le Chant du ciel* versammelt die Galerie Nicole Buck vielfältige Werke – Gemälde, Skulpturen und Fotografien – um diese vielschichtige Figur zu befragen. Die Künstler Martine Luttringer, Marie-Amélie Germain, Anne Bulliot, Dan Steffan, Josef Bücheler, Leïla Helmstetter, Martine Missemer, Germain Roesz, Didier Guth, Christiane Bricka, Mitsuo Shiraishi, Angela M. Flaig, Christophe Chevallier, Sylvie Villaume und Vladimir Velickovic bieten einen Parcours, in dem der Vogel zum Motiv, Symbol oder Flüstern wird.

Die Flügel werden dabei besonders zu Linien im Raum, die Bewegung, Aufstieg, Fall oder Erwartung heraufbeschwören. Der Himmel ist nicht mehr nur ein ferner Horizont: Er wird zum inneren Territorium, zum Raum der Erinnerung, Freiheit und Kontemplation. Zwischen Atem und Stille, zwischen Materie und Leichtigkeit lädt die Ausstellung dazu ein, zu hören, was die Vögel ohne Worte sagen – das Verlangen aufzusteigen, die zerbrechliche Schönheit der Welt und jenen unsichtbaren Teil, der jedes Wesen mit dem Lebendigen verbindet.

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Ausstellung „Le Chant du ciel“ in der Galerie Nicole Buck

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