Colroy la Roche
Colroy-la-Roche, dessen erste Spuren bis 607-608 unter dem Namen Collerinse zurückreichen, hat eine reiche und bewegte Geschichte. 1360 wird es Colroy genannt, im 17. Jahrhundert Koenigsberg, was „der Königshügel“ bedeutet. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf zerstört und 1660 durch die Ankunft von Schweizern und Bewohnern aus dem Gebiet von Montbéliard wieder besiedelt. 1790 wurde es dem Kanton Saâles angeschlossen. Colroy-la-Roche wurde 1871 deutsch und dann erneut während des Zweiten Weltkriegs.
Heute zeichnet sich das Dorf durch seine regionale Einstufung unter den blumengeschmückten Gemeinden aus. Am Ortsteil Les Charasses lädt die Imkerschule von Colroy-la-Roche dazu ein, die Welt der Bienen mit Naturbegeisterten zu entdecken. Besucher können das Innere der Bienenstöcke erkunden und eine permanente Ausstellung alter Imkereigeräte bewundern, die geschickt präsentiert werden. Das vier Sterne Hotel La Cheneaudière ergänzt das touristische Angebot.
Nicht zu verpassen sind die typischen Wohnhäuser des oberen Bruche-Tals, vertreten durch alte Einhofhöfe, sowie die Kirche St. Nikolaus, deren barocke Altäre vermutlich vom Mont Sainte-Odile stammen.