Das Denkmal der Eiche von Gloria Friedmann
Im Herzen eines Waldes, nur wenige hundert Meter vom emblematischen Standort der Großen Eiche entfernt, erhebt sich das Eichen-Denkmal, eine Schöpfung der zeitgenössischen deutschen Künstlerin Gloria Friedmann. Das Werk ist Teil eines künstlerischen Rundgangs, der aus sieben Stelen besteht. Jede trägt einen kurzen Text, der zur Meditation über unsere Beziehung zum Baum und zur Natur einlädt.
Am Ende dieses kontemplativen Weges entdeckt der Besucher plötzlich die geschnitzte Eiche: ein schwarzer Stamm, von seinen Ästen befreit, hebt sich vor einer intensiven roten Wand ab.
Diese abschließende Konfrontation zwischen Tod und Leben steht im Zentrum der Botschaft der Künstlerin. Wie Paul Guérin beschreibt, erscheint das Werk „wie ein durch Magie eingefrorenes Feuer“, das eine sowohl visuelle als auch symbolische Erfahrung bietet.