Dorfzentrum und alte Häuser
Eingebettet zwischen den Hügeln des Jura und dem bewaldeten Tal des Altenbachs erstreckt sich Wentzwiller nur wenige Kilometer von der Schweiz und Deutschland entfernt. Dieses kleine elsässische Dorf birgt eine ebenso köstliche wie malerische Geschichte: Ein alter Streit entbrannte zwischen Wentzwiller und Buschwiller um einen Grenzbaum.
Um den Konflikt zu lösen, wurde beschlossen, den Baum zu fällen und ihn der Gemeinde zuzuschreiben, auf deren Seite er fallen würde. Der Stamm fiel auf die Seite von Buschwiller ... doch ein Ast, der ein Eulennest beherbergte, fiel an Wentzwiller. Seit diesem Tag werden die Dorfbewohner „heila“ genannt, was auf Elsässisch „Eulen“ bedeutet, in Anspielung auf dieses legendäre Ereignis.
Das Herz des Dorfes zeigt sich in seinen typischen Bauernhöfen, die zwischen 1840 und 1850 erbaut wurden. Diese Gebäude, Zeugen des handwerklichen Könnens vergangener Zeiten, bilden ein erhaltenes architektonisches Ensemble, das die ländliche Geschichte der Region erzählt.