Israelitischer Friedhof
Bereits im 12. Jahrhundert ließen sich jüdische Gemeinden in Elsass nieder. Nach den Gewalttaten von 1349 in Straßburg wandte sich das elsässische Judentum vor allem den ländlichen Gebieten zu. In diesem Zusammenhang entstand der israelitische Friedhof von Mackenheim, erstmals 1608 unter dem Namen Judengarten, oder „Garten der Juden“, erwähnt. Im Herzen des Rheinwalds, abseits des Dorfes gelegen, war dieser Ruheort früher über den Wasserweg erreichbar: Die Gräber der Gemeinden am Rhein wurden per Boot hierher transportiert. Heute ist die Stätte als historisches Denkmal geschützt. Vor Ort ermöglichen QR-Codes zusätzliche Informationen zur Geschichte des Judengartens.