Rathaus

Das 1910 fertiggestellte Rathaus zeichnet sich durch seine neobarocke Architektur aus. Sein majestätischer Eingang wird von Statuen und reich verzierten Fenstern mit typischen Motiven des 18. Jahrhunderts geschmückt. Ursprünglich als Justizpalast konzipiert, zeigt das Gebäude im Erdgeschoss Grimassenmasken, die die Stadtratsmitglieder darstellen sollen, die gegen den Bau an diesem Standort waren. 1955 fand ein Tausch der Räumlichkeiten zwischen der Stadt und dem Justizministerium statt: Das Gericht zog in das ehemalige Rathaus ein, während die Stadtverwaltung den alten Justizpalast übernahm. Auf der anderen Seite der Rue des Chevaliers steht die überdachte Große Reithalle, die 1847 erbaut wurde, damit die Garnisonsoffiziere ihre Pferde wettergeschützt trainieren konnten. An der Ecke der Rue des Chevaliers und der Rue des Roses befindet sich das im 18. Jahrhundert errichtete Haus Kreutter, das Zar Alexander I. während der Haguenauer Konferenzen im Juni 1815 am Ende der Napoleonischen Kriege beherbergte.

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